]Sammlung Frank Brabant: von Beckmann bis Jawlensky. Museum Wiesbaden

[English below] Ausstellungseröffnung am 13. April. Dauer bis 30. September.
Anlässlich seines 80. Geburtstags gründet der leidenschaftliche Wiesbadener Sammler Frank Brabant 2018 eine großherzige Stiftung: Seine umfassende Kunstsammlung, die vornehmlich expressionistische und neusachliche Tendenzen der Klassischen Moderne von etwa 600 Werken beinhaltet, wird zukünftig an das Staatliche Museum in Schwerin und an das Landesmuseum in Wiesbaden angeschlossen. In Schwerin wurde Brabant 1938 geboren, Wiesbaden machte er vor knapp 60 Jahren zu seiner Wahlheimat. Wie sehr sich die Sammlung Brabant in das Museum Wiesbaden einfügt, legt die Ausstellung Von Beckmann bis Jawlensky, die neben vielen Highlights namhafter Künstlerinnen und Künstler auch das breite Spektrum der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellt, wunderbarst offen.
[Beitragsbild: Alice Sommer, Bildnis eines Jünglings, um 1922, Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden / Alice Sommer, Portrait of a Spark, around 1922, Collection Frank Brabant, Wiesbaden]
In der Schau werden unter anderem Werke von Heinrich Campendonk, Otto Dix, Lyonel Feininger, Conrad Felixmüller, George Grosz, Erich Heckel, Hanna Höch, Karl Hofer, Wassily Kandinsky, Alexander Kanoldt, Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz, August und Helmuth Macke, Jeanne Mammen, Franz Marc, Ludwig Meidner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Otto Ritschl zu sehen sein.

Der 1938 in Schwerin geborene Kunstsammler, übersiedelte 1958 nach Wiesbaden. Hier wird Brabant, der bis in die späten 1990er-Jahre die erfolgreiche Diskothek „Pussycat“ betrieb und in ZDF-Zeiten der Stadt so illustre Gäste wie Udo Jürgens oder Donna Summer begrüßen konnte, zum leidenschaftlichen Sammler. Bei einem Besuch 1964 in Frankfurt am Main erwarb er im Kunstkabinett von Hanna Bekker vom Rath sein erstes Kunstwerk, den Holzschnitt Der Redner von Max Pechstein. Er ist häufig Gast der Galeristin und Malerin in ihrem „Blauen Haus“ in Hofheim im Taunus. Hier begegnet er unter anderem Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Ludwig Meidner, dem Kunsthändler Henry Kahnweiler, dem Sohn Paul Klees, Felix, und der Familie Jawlensky.
Im Jahr 1969 eröffnete er die erste Diskothek in Wiesbaden „Pussycat“, in der viele Prominente des ZDF u.a. Donna Summer und Udo Jürgens seine Gäste sind. Im Verlauf der foglenden zwanzig Jahre entwickelte er seine Sammlung mit Werken der Künstler der 1920er-Jahre, des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit weiter. Mit der Ausstellung „Die Sammlung Frank Brabant. Deutsche Malerei und Grafik des 20. Jahrhunderts: Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Moderne“ (1993) wird ein Teil seiner Sammlung erstmals im Staatlichen Museum Schwerin vorgestellt. Anlässlich der Ausstellung „Horizont Jawlensky. Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen“ (2014) schenkte er dem Museum Wiesbaden das frühe Gemälde Helene im spanischen Kostüm von Jawlensky. Die Sammlung Frank Brabant zählt heute insgesamt ca. 600 Werke, die später den Bestand der Museen in Wiesbaden und Schwerin bereichern werden.

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Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

On the occasion of his 80th birthday, the Wiesbaden collector and patron of the arts Frank Brabant made a significant endowment: His extensive art collection, consisting chiefly of Classical Modernist works of Expressionist and New Objectivist art and encompassing some 600 works, will one day be bequeathed to the Staatliche Museum in Schwerin, the city of his birth in 1938, and Museum Wiesbaden in the city where he has resided for almost 60 years.
The exhibition From Beckmann to Jawlensky includes not only major works by renowned artists but presents a broad spectrum of art from the first half of the 20th century and clearly demonstrates the seamless fit of Brabant’s collection into the collection of Classical Modernism at Musuem Wiesbaden.
The exhibition includes works from Heinrich Campendonk, Otto Dix, Lyonel Feininger, Conrad Felixmüller, George Grosz, Erich Heckel, Hanna Höch, Karl Hofer, Wassily Kandinsky, Alexander Kanoldt, Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz, August und Helmuth Macke, Jeanne Mammen, Franz Marc, Ludwig Meidner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein and Otto Ritschl.

Öffnungszeiten/Opening hours/Kontakt/Copyrights: https://museum-wiesbaden.de/en/your-visit

 

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